Leipziger-/Lausitzer Neuseenland

Radreise

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Leipziger-/Lausitzer Neuseenland
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Leipziger-/Lausitzer Neuseenland

Ein faszinierender Mix aus Wasser und Kultur, Vergangenheit und Gegenwart biete das Leipziger- und Lausitzer Neuseenland. Auf Ihren Radtouren können Sie selbst hautnah erleben, wie die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas heranwächst.

Reiseverlauf

1. Tag Ankommen im Leipziger Neuseenland/ ca. 30 km

Gegen Mittag treffen wir im Leipziger Neuseenland ein. Hier erwartet Sie bereits Ihr Radreiseleiter und Sie starten mit ihm zu einer kleinen Kennenlernrunde um den Markleeberger und Störmthaler See. Am späten Nachmittag checken Sie in Ihrem schönen Hotel direkt am Störmthaler See/ Großpösna ein. Genießen Sie den Blick über den See und das gemeinsame Abendessen im Hotel.

2. Tag: Bagger & Seen im Grünen Süden Leipzigs / ca. 60 km

Heute radeln Sie durch die faszinierende Landschaft zwischen Störmthaler und Hainer See. Es gibt viel zu entdecken am Wegesrand, so z.B. die Ausläufer des ehemaligen Tagebaus Espenhain und das Vogelschutzgebiet „Neues Oberholz und Störmthaler Wiesen“. Vorbei geht es auch am Restaurant „Gut Kahnsdorf“, in dem schon Schiller zu Gast war und entlang der Seenroute zum Bergbau Technik Park Großpösna (Eintritt Mehrpreis ca. 7,00 € p.P./ empfohlene Aufenthaltsdauer 1 ½ Stunde). Nach dem Passieren einer Schleuse finden Sie sich wieder in Ihrem Hotel in Großpösna ein.

3. Tag: Radeln ins Muldental / ca. 30 km

Die heutige Halbtagestour führt Sie über fruchtbare Landschaften und durch kleine Dörfer ins schöne Muldental. Sie fahren dort auf einem Teil des Mulderadwegs bis nach Grimma – die Perle an der Mulde. Hier wartet der Bus auf Sie, der Fahrer steht bereit mit einer kleinen Stärkung aus der Bordküche, die Räder werden verladen und weiter geht es in das Lausitzer Seenland nach Großräschen, für eine Übernachtung.

4. Tag: Großräschen – Spremberg / ca. 55 km

Ein neuer Radreiseleiter begrüßt Sie am Stadthafen von Großräschen zur Tour nach Spremberg. Der Großräschener See ist seit Mitte 2019 vollständig gefüllt. Der Radweg führt entlang des Sees zum Überleiter 11, der zweitlängsten schiffbaren Tunnelröhre Deutschlands. Anschließend radeln Sie zum Aussichtspunkt Welzow Süd am aktiven Tagebau. Auf dem Weg dahin fahren Sie über den alten Sowjetflughafen. Anschließend geht es entlang des Partwitzer, Sabrodter und Spreetaler Sees nach Spremberg. 80 % des Tages radeln Sie auf separaten Radwegen und befinden sich oft direkt am See. Übernachtung in Spremberg.

5. Tag: Spremberg – Hoyerswerda / ca. 50 km

Der Tag beginnt mit einer Tour entlang des Spreeradweges. Diesen Radweg verlassen Sie am Bernsteinsee und radeln entlang des Scheibesees (dem Haussee von Hoyerswerda) zum Dreiweiberner See. Anschließend geht es vorbei an der Jakubzburg Mortka, einer Mittelalterburg die erst im 21. Jhd. gebaut wurde, zur Energiefabrik Knappenrode. Diese alte Brikettfabrik wird voraussichtlich im Juli 2020 neu eröffnet (Eintritt Mehrpreis). Falls gewünscht, gehören Sie dann zu den ersten Gästen, die einen Blick in die Ausstellung zum Weg der Kohle werfen können. Danach sind es nur noch ca. 10 km zu Ihrer  Unterkunft in Hoyerswerda.

6. Tag: Hoyerswerda – Senftenberg / ca. 53 km

Dieser Tag führt Sie ins Kerngebiet des Lausitzer Seenlandes. Zuvor besuchen Sie aber die Krabatmühle und erfahren dort alles über die bekannte sorbische Sage rund um den berühmten Zauberlehrling Krabat. Weiter geht es zum Geierswalder See mit Leuchtturm Hotel und den schwimmenden Häusern. Sie radeln über die bisher einzigen beiden eröffneten Kanäle zum Wahrzeichen des Lausitzer Seenlandes, dem Rostigen Nagel. Von dort können Sie viel von dem überblicken, was Sie in den letzten Tagen abgeradelt haben. Vorbei am Senftenberger See, dem ältesten See des Seenverbundes fahren Sie nun zum anerkannten Erholungsort Senftenberg und erleben damit hautnah wie sich eine Industrieregion zur Tourismusdestination entwickelt. Übernachtung in Senftenberg.

7. Tag: Senftenberg – F60 - Heimreise/ ca. 25 km

Der letzte Tag beginnt mit einer kurzen Besichtigung der ältesten Gartenstadt Deutschlands. Die Gartenstadt Marga steht wie keine andere für sozialverträglichen (Werks)Wohnungsbau in der Zeit der Hochindustrialisierung. Anschließend radeln Sie vorbei am Lausitzring zur Förderbrücke F60. Hier werden die Räder wieder verladen. Letzter Höhepunkt dieser Reise wird die Besichtigung der Förderbrücke  F60, der größten beweglichen Maschine der Welt, sein.  Eine deftige Suppe nehmen Sie im Mannschaftswagen ein und danach beginnt die Heimreise.

Termine und Preise

7. - 13. August 2020
7 Tage : Doppelzimmer p. P. 810 €
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Zu-/Abschläge

EZ-Zuschlag p. P. 229 EUR